Dienstag, Dezember 22, 2009

Identcode: 96694221xxxx


Ich kann es nicht leugnen. Ich habe eine Affinität zum Life 2.0. Jedenfalls in gewissen Teilen. Und irgendwie kam es dazu, dass ich mir nun neben meinem Dasein auf diversen anderen Exhibitions-Plattformen auch noch einen Facebook-Account zulegen musste. Lange habe ich mich erfolgreich dagegen gewehrt. Am Ende siegte jedoch die Neugierde.
Eben grade habe ich mich dabei erwischt, wie ich bereits die ersten Fotos uploaden wollte. Schnell habe ich mir auf die Finger gehauen.

Meine Peep-Show bleibt im Blog. Und das Bild sO.wieso.

Wir wissen etwas, das ihr nicht wisst. Ätsch.








Montag, Dezember 21, 2009

Koks, LSD und XTC

Nein, ich habe nichts dergleichen eingeworfen. Dennoch kribbelt's am ganzen Körper. So sehr, dass jeder User neidisch wäre. Ob ich Stücke von diesem Gefühl selbst in kleine Tütchen füllen und verticken sollte? Nein. Alles meins!

Das Wort der Stunde ist inzwischen übrigens: Gleich.

O.

Sonntag, Dezember 20, 2009

Sony kills the radio star



Ich gebe es zu. Auch ich zappe gelegentlich durch's TV. Und dabei kann es vorkommen, dass ich kurz (ja, wirklich nur kurz) auf einer Casting-Show hängen bleibe. Na gut. Die Wahrscheinlichkeit beim Zappen einer dieser ominösen Shows zu begegnen ist gar nicht so gering. Denn da hat sich offensichtlich ein Quoten-Renner aufgetan. Und ich warte noch darauf, dass sich die Menschen entblöden und endlich anfangen sich bei dieser Art von Unterhaltung zu langweilen.
Wie auch immer. Jedenfalls habe ich mich bei diesen Castings schon immer gefragt, was die meist jugendlichen Deuteragonisten und Tritagonisten zu dieser fast maßlosen Selbstüberschätzung treibt. Haben die keine verantwortungsbewussten Eltern? Keine ehrlichen Freunde? Nicht mal eine Digicam um sich "das Talent" mal mit dem Blick von außen anzusehen?

Ich weiß wer Schuld ist. Spätestens seit gestern. SingStar heißt der Übeltäter. Und Sony ist es ebenso. Denn die stellen die Plattform dafür bereit.

Gestern auf der Party, rockte ich die Hütte zu den den Evergreens von RUN DMC, Fanta 4, den Guano Apes und den anderen Helden meiner Jugend. Dachte ich. Sony meinte es gut und summierte fleißig "Tontreffer- und Rhythymuspunkte" auf meinem Konto. Ich neige dazu, "digitale Gesellschaftsspiele" schnell zu durchschauen und meist finde ich eine kleine Schummellücke im System. So auch gestern. Damit habe ich mich allerdings ordentlich selbst betrogen. Für einen Moment dachte ich, dass ich echt singen könnte. Für einen Moment. Auf den Boden der Tatsachen holte mich dann das Video von mir in Action zurück. Und zwar auf ganz furchtbar grausame Art und Weise. Eins steht fest. Singen kann ich nicht. Und ich werde meine Musikbenotung von damals nun doch nicht anfechten. Sympathiepunkte gebe ich mir aber für meine Showeinlagen während der Gigs. Denn die waren echt preisverdächtig. Und auf die Darstellung kommt es auf Bühnen ja auch irgendwie an.

O.der?




Winterkitsch.


Zum ersten Mal, jedenfalls soweit ich mich erinnern kann, denke nicht sofort daran mein Board aus dem Keller zu holen, das Auto zu packen und mit einer kleinen Schaufel bewaffnet sofort los zu rasen. In den Schnee. Der Erste zu sein, der seinen Kicker aufgeschaufelt hat. Der erste zu sein, der seine Spuren im Schnee hinterlässt. Der Erste zu sein, der der langsam durchbrechenden Sonne entgegen springt. Mit dem Wind im Gesicht und einer Portion Adrenalin im Blut.





Nein. Passt auf. Ich dachte bei dem plötzlichen Wintereinbruch eben grade als allererstes an ein albernes Kichern bei unserer ersten Schneeballschlacht.
Es kommt noch schlimmer. Ich dachte sogar an einen ausgedehnten [Achtung (!!!):] Spaziergang, damit wir uns anschließend vor den Kamin fletzen und albern weiter kichern können.

Und wer jetzt lacht, den nehme ich nicht mit, wenn ich nach der ganzen Kicherei dann doch noch auf die Piste gehe.


sO.!



Samstag, Dezember 19, 2009

Wir freuen uns

auf dich. Dein Fläschchen und ich.



Ein Mann, ein Fön.

Ich werde nicht mehr schmunzeln. Jedenfalls nicht mehr über Männer, die ich bisher in der Elektroabteilung eines Supermarktes bei der Auswahl des richtigen Haartrocken-Gerätes beobachten konnte. Völlig reizüberflutet standen sie dort. Das große Fragezeichen auf der Stirn machte ihre Überforderung offensichtlich. Jaaa, so ein Fön ist eben etwas anderes als das 7.1 Dolby Digital Home Cinema. Letzteres könnte vermutlich jeder Kerl zielsicher sofort als für ihn persönlich passend ausfindig machen. Und das nicht erst seitdem Herr Barth Werbung für "seinen" Laden macht. Sowas liegt uns Männern in den Genen. Wen wundert's? Unser Faible für Unterhaltungselektronik ist nicht zuletzt in der Evolution begründet.

Erinnert ihr euch an "Susi Sorglos"? Für Susi Sorglos war jedoch sogar der Fön ein Stück Unterhaltungselektronik im wortgerechten Sinne. Aber das ist ein anderes Thema.

Für mich waren Föne [Pluralquiz: e oder s?] nie besonders sexy. Die Male, die ich sie in 31 Jahren selbst über mein Haar geschwungen habe, kann ich an einer Hand abzählen. Dennoch fiel mir die Wahl auf mein Modell damals nicht schwer. Es stand außer Frage. Der Fön muss sich im Design in den Rest des Badezimmers unauffällig einordnen können.
[Erst wollte ich "stylisch einordnen" schreiben. Fand das aber vermessen - und wollte keine Rückschlüsse darauf zulassen, dass ein Fön für mich ein Wohn-Accessoire darstellen könnte.]
Neben der Designfrage war mir übrigens auch klar, dass er ordentlich Druck haben soll. Also Power. Oder Watt.


Meine Auswahl sah demnach so aus:
Wo ist der größte, chickste, tollste? Ah, da! Okay. Einpacken, mitnehmen, raus hier.

Ja, in solchen Dingen bin ich nicht nur schnellentschlossen sondern auch absolut unkompliziert.

Was diese Ode an die Fön-Industrie nun aber eigentlich soll, bleibt auf Dauer ein Insider.

Für mich. Für K. Und, ohne dass ich etwas dazu beigetragen habe, vermutlich auch für die Inhaber eines Bayrischen Pferdeschlachthofes.

Und etwas zu lachen gibt's jetzt hier:




Viele Grüße an die 4 Wahlbayern und den Rest der Welt.

O.

Wort des Tages.

Ich habe heute ein Lieblingswort. Unerklärlich für viele aber bedeutungsschwanger für mich.

"Übermorgen" macht mich heute heiter.

Diejenigen, die den Hintergrund verstehen, sorgen sich bereits um das Wohl von "übermorgen". Denn sie wissen, dass der Glanz, den es heute noch auf mich ausübt, die vergleichbar tragisch kurze Lebenserwatung einer frisch geschlüpften Eintagsfliege hat.

Ich kann sogar in die Zukunft sehen. Ich weiß nämlich schon jetzt, dass meine Lieblingsvokabel von morgen auf den Namen "morgen" hört.

O.

Freitag, Dezember 18, 2009

DAAAAA will ich hin. Sofort!


Na gut. Aus datenschutzrechtlichen Gründen jedenfalls grob in die Ecke.

Klick!


Aber an sofort ändert sich nichts!


Offener Brief an den Dress-Code


Liebe Vertreterschals, vereehrte Hemden, sehr geehrter Business-Dress,


ihr könnt mich mal. Jawohl. Und zwar für den Rest des ganzen Jahres. Total!

Ich werde euch nicht waschen. Nicht bügeln. Nein, nicht mal von Bügel zu Bügel hängen.

Das ganze Jahr über habt ihr euch mir aufgedrängt. Ich habe nie etwas gesagt. Ich habe euch akzeptiert und ihr habt das schamlos ausgenutzt. Das Maß ist voll. Und zwar restlos.

Es ist mir total egal wie ihr Weihnachten verbringt. Meinetwegen friert ruhig im Schrank. Mich interessiert auch keineswegs ob ihr gesund ins neue Jahr kommen werdet.

Ich setze dem Ganzen noch die Krone auf. Sobald ich diesen Post veröffentlicht habe, werde ich nicht mal mehr an euch denken. So!

Hoch(ver)achtungsvoll.

O.

Ein (un-)persönlicher Gruß

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)


Liebe Freunde des gepflegten Blog-Eintrags,


das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends neigt sich bereits wieder dem Ende entgegen. Manchem erscheint es vielleicht, als wäre es erst gestern gewesen, als wir Software fit für das Jahr 2000 gemacht und auf den Euro umgestellt haben. Das neue Jahrzehnt bringt wieder neue Aufgaben und Herausforderungen, die wir mit dem Glauben an die eigene Kraft und mit frischem Mut angehen wollen.


Für mich endet das "Geschäftsjahr" 2009 heute, ich gehe jetzt in den Urlaub. Räume nur noch schnell meinen Schreibtisch auf, stoße mit meinen Kollegen auf das zurückliegende Jahr an und mache mich dann aus dem Staub.


Mich erwartet während meiner wohlverdienten freien Tage ein Projekt, dem ich meine ganze Aufmerksamkeit zukommen lassen möchte. Nein. Will!


Wer wie ich, viel mit "Projekten" zu tun hat, dem dürfte der Terminus "Akronym" bekannt sein.

Mein -nein, unser- Projekt heißt Calicalo.

Crazy little thing called love.

Und wisst ihr was!? Ich freu mich drauf. Nicht nur sehr sondern sehr, sehr.


Ihr, liebe Freunde des gepflegten Blogeintrags, seht also einer "Durststrecke" entgegen. Ich hege keinerlei Ambitionen meine Zeit ab Montag mit literarischen Ergüssen zu verbringen. Jedenfalls nicht "hier".

Ich möchte trotzdem nicht gehen ohne mich wenigstens halbwegs von euch verabschiedet zu haben.


Ich bedanke mich für das treue Lesen meines Blogs. Und für die tollen Kommentare. Insbosondere von denen, die nach dem Schreiben vergessen haben auf "abschicken" zu drücken.


Ich wünsche euch besinnliche Feiertage im Kreise eurer Liebsten und einen feucht-fröhlichen Jahreswechsel.


Haltet die Ohren steif und die Nieren schön warm! ;-)


Viele Grüße.


O.